Der Bundesverband Produktionsschulen e.V. wurde 2007 gegründet. Viele der Mitgliedsorganisationen haben sich allerdings bereits seit Anfang der 90er Jahre mit dem Produktionsschulkonzept in der deutschen Bildungslandschaft etabliert. Die Vorläuferorganisationen (BAG Produktionsschulen, Arbeitsverbund Nord) sind schon seit 2004 aktiv. Unsere Satzungsziele sind bundes- und europaweit ausgerichtet und organisiert.
100 Produktionsschulen von unterschiedlichen Bildungsträgern und 25 natürliche Personen aus Theorie und Praxis sind Mitglied des Bundesverbandes. Neben dem Organ der jährlich stattfindenden Mitgliederversammlung wird der Verein durch sieben Vorstandsmitglieder vertreten. Der Sitz der Bundesgeschäftsstelle ist Kassel. Sie ist Anlaufstelle für alle internen Verbandsaufgaben und externen Anfragen zum Themenkomplex Produktionsschulen. Mittlerweile sind acht Landesverbände installiert mit festen Ansprechpartnern und regelmäßigen Aktivitäten wie z.B. Arbeitstreffen, Tag der Produktionsschulen und Fachtagungen, in denen landesspezifische Fragen bearbeitet und Alltagserfahrungen ausgetauscht werden.
Der Bundesverband Produktionsschulen hat sich zur Aufgabe gemacht,
- die Bildung und Erziehung junger Menschen in Produktionsschulen zu fördern.
- die Idee der Produktionsschule durch gezielte Netzwerk- und Öffentlichkeitsarbeit in Deutschland zu verbreiten.
- die Interessen der Produktionsschulen gegenüber den Bildungs-, Sozial- und Arbeitsministerien im Bund und in den Ländern sowie gegenüber der Arbeitsverwaltung zu vertreten.
- die Fort- und Weiterbildung der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in Produktionsschulen zu sichern sowie den fachlichen Austausch zu realisieren.
- die Zusammenarbeit im europäischen und internationalen Kontext zu fördern und umzusetzen.