Weiterbildung zum Werkstattpädagogen in Herzogenrath erfolgreich beendet!

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Die bundesweite Weiterbildungsreihe des Bundesverbandes Produktionsschulen für Fachkräfte in Produktionsschulen zum Werkstattpädagogen konnte nach 16 Monaten Ausbildung im März 2018 in Herzogenrath erfolgreich mit 15 Teilnehmenden abgeschlossen werden. In den Seminarräumen des Nell-Breuning-Haus Herzogenrath wurden die Zertifikate im feierlichen Rahmen übergeben. Für die zahlreichen Teilnehmenden aus Nordrhein-Westfalen war das aber mit einem bitteren Wermutstropfen verbunden, denn der NRW-Arbeitsminister Franz-Josef Laumann will die Produktionsschulen Im Land schließen. Die Bildungsträger und Jobcenter sprechen von einem Erfolgsmodell, der Minister spricht von einer unzureichenden Erfolgsquote.

Die äußerst positiven Rückmeldungen aller bisher beteiligten Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Weiterbildungsreihe haben den Bundesverband bewogen, eine weitere bundesweit ausgeschriebene Reihe beginnt ab 23. November 2018 in Hannover. Weitere Informationen zur neuen Weiterbildungsreihe des Bundesverbandes erhalten Sie hier.

Aktuell: Neue Weiterbildungsreihe Werkstattpädagogin/Werkstattpädagoge

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Der Bundesverband Produktionsschulen bietet die neunteilige Weiterbildungsreihe “Werkstattpädagogin/Werkstattpädagoge”  jetzt in Hannover an.  Das erste Modul beginnt am 23./24. November 2018 (Flyer) und die Reihe dauert insgesamt 17 Monate. Die Teilnehmenden erhalten nach dem Abschluss der Weiterbildungsreihe eine Teilnahmebestätigung und ein Zertifikat des Bundesverbandes Produktionsschulen und der Leibniz Universität Hannover (Institut für Berufspädagogik und Erwachsenenbildung). Wenn Sie Interesse an der Teilnahme der Weiterbildungsreihe haben, melden Sie sich bitte Online an (Anmeldefrist bis 15.09.2018) oder nehmen Sie Kontakt mit unserer Geschäftsstelle (info@bv-produktionsschulen.de) auf. Hier eine Liste von Übernachtungsmöglichkeiten in der Nähe des Tagungsortes.

Endbericht Erasmus+-Projekts “Paving the way” veröffentlicht!

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Ein Erasmus+ Projekt der europäischen Kommission – wir waren dabei!

Um was geht es?

Das von Erasmus + unterstützte Projekt „Paving the Way” hat sich mit den besonderen Potentialen junger Menschen mit Unterstützungsbedarfen beschäftigt.

Viele dieser Jugendlichen und jungen Erwachsenen können ihre Stärken und Interessen am besten durch „learning by doing” erkennen und weiterentwickeln.

Ziel des Projektes (wörtlich übersetzt: “Den Weg ebnen”) ist es, den Fokus auf nicht-formales und praxisorientiertes Lernen in ganz Europa zu legen und damit die Möglichkeiten zur Integration junger Menschen in den Arbeitsmarkt zu befördern.

Ein Weg zur Verbesserung der Wirksamkeit und der Qualität des nicht formalen Lernens besteht in der Dokumentation, Bewertung und Anerkennung der erworbenen Fähigkeiten und Kompetenzen. Das Projekt Paving the Way hat zusammengestellt, wie informelles Lernen in europäischen Produktionsschulen und Jugendwerkstätten dokumentiert und zertifiziert wird.

Mit den folgenden Materialen werden die Ergebnisse für eine breite Fachöffentlichkeit zur Verfügung gestellt:

Die Partner

Bundesverband Produktionsschulen e.V. (BVPS), Germany

Berufsforderungsinstitut Oberosterreich (BFI), Austria

Fédération Nationales des Ecoles de Production (FNEP), France

Produktionsskoleforeningen (PSF), Denmark

OZARA storitveno in invalidsko podjetje d.o.o. (OZARA), Slovenia

Valtakunnallinen työpajayhdistys ry (TPY), Finland

Joensuun Nuorisoverstas ry, Finland

Materialien:

Katalog: Bewertung und Dokumentation des nicht-formalen Lernens – Werkzeuge und Praktiken

Artikel: Das Potenzial des praktischen Lernens

https://bv-produktionsschulen.de/ipso

Die englische Originalfassung sowie weitere Übersetzungen in Dänisch, Finnisch, Französisch und Slowenisch finden Sie auf der Projektseite

http://ipso.li/projects/paving-the-way/

 

Ansprechpartnerinnen in Deutschland sind:

Für den Bundesverband Produktionsschulen e.V.

Tanja Koschinsky: t.koschinsky@bv-produktionsschulen.de

Annette Jaecklein: Jaecklein.Annette@bbw-leipzig.de

 

Projektleitung bei IPSO:

Christine Muurholm: christine@psf.nu

Consultant, The Danish Association of Production Schools

Produktionsschulen im Fokus

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Der Bundesverband Produktionsschulen feierte mit einer Fachtagung sein zehnjähriges Bestehen in Niebüll. Die Fachtagung startete mit Reden des Bundesvorsitzenden Martin Mertens und des Staatssekretärs des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus des Landes Schleswig-Holstein, Dr. Thilo Rohlfs. „Diese Anerkennung durch die Politik ist uns wichtig“, sagt Martin Mertens. „Wir wollen die Produktionsschulen in den Fokus rücken, sie zum Teil des (Beruflichen) Bildungssystems machen, auch in der Gesetzgebung.“

Besondere Freude war, dass die Fachtagung mit 120 Teilnehmern eine große Resonanz erfahren habe.

Der thematische Schwerpunkt der Tagung war der Besuch der dänischen Produktionsschulen Ribe,  Rödekro und Haderslev, und ihre Entwicklung in den vergangenen zehn Jahren. Drei Produktionsschulen konnten gründlich erkundet werden.

Schließlich sind Jahr um Jahr rund 200 000 Jugendliche betroffen – arbeitslose Jugendliche; ohne Ausbildungsplatz; ohne Schulabschluss . „Allein 30 000 Jugendliche leben auf der Straße“, verdeutlichte der Vorsitzende die Dramatik. Um die Idee der Produktionsschulen in Deutschland weiter voranzubringen, plane man nun für den 6. Juni 2018 einen bundesweiten Aktionstag.

von links hinten: Michael Lau, Oliver Oliver Leibrand, Bernd Reschke, Tobias Schmidt vorn: Tom Johanssen, Tanja Koschinsky, Martin Mertens, Beatrix Niemeyer, Hauke Brückner

Bezogen auf die schleswig-holsteinischen Produktionsschulen versprach der Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Thilo Rolfs, das bestehende Produktionsschulen auch weiter finanziert und gemeinsam mit dem Verband entwickelt werden sollen. Die fast 200 deutschen Produktionsschulen arbeiten je nach Bundesland unter verschiedensten Bedingungen, rund 8000 Jugendliche starten dort Jahr um Jahr in eine bessere Zukunft.

„Es hat sich bei uns viel getan“, so Martin Mertens abschließend mit Blick auf die Entwicklung in Deutschland. Dabei war die Verständigung der Verbandsmitglieder auf unsere bundesweit formulierten Produktionsschul-Qualitätsstandards der wichtigste Schritt. Sie beschreiben die konkreten Erfordernisse, um benachteiligte Jugendliche sozial und beruflich zu fördern.

 

 

Presseschau

Vorträge

Begrüßung Martin Mertens

Input: Das Dänische Bildungssystem & Der Verband der dänischen Produktionsschulen, die Produktionsschulphilosophie (die besondere Pädagogik, pädagogische Rituale, die Produkte, der Produktverkauf, die Entlohnung der Schüler, die Zusammenarbeit mit dem Handwerk / Wirtschaft, der praktische Tagesablauf, die Finanzierung, der politische Hintergrund). Was hat sich in den letzten 10 Jahren verändert? Was erwartet ihr für die kommenden 10 Jahre?

Michael Lau, Produktionsschulleiter Haderslev

Deutsch-Dänische Zusammenarbeit (Interreg-Projekt)  Teil 1 Teil 2
Prof. Dr. Beatrix Niemeyer/Oliver Leibrand

 

Bildergalerie

 

Neuerscheinung: Interkulturelle und sprachliche Bildung

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Gerade im Übergang Schule-Beruf stellt der Umgang mit sprachlicher, kultureller und sozialer Vielfalt eine große Herausforderung dar, auf die Lehrende und pädagogische Fachkräfte bislang nur unzureichend vorbereitet werden und bei deren Bewältigung sie allenfalls punktuell – z.B. in Modellprojekten – Unterstützung erhalten. Anders als etwa in der schulischen Bildung ist dieses Handlungs- und Forschungsfeld bislang noch kaum systematisch in den Blick genommen worden. Die Beiträge des Bandes wollen zum einen zur Erschließung des Forschungsfeldes beitragen und zum anderen Professionalisierungsbedarfe für das Handlungsfeld Übergang Schule-Beruf einschließlich Produktionsschulen aufzeigen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhaltsverzeichnis

 

 

DEN WEG PFLASTERN

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Der Bundesverband Produktionsschulen e.V. beteiligt sich am Erasmus + geförderten Projektes “Paving the Way”.

Die Partner von Paving the Way sind:
Produktionsskoleforeningen (PSF), Dänemark
Berufsförderungsinstitut Oberosterreich (BFI), Österreich
Bundesverband Produktionsschulen e.V. (BVPS), Deutschland
Fédération Nationales des Ecoles de Production (FNEP), Frankreich
OZARA storitveno in invalidsko podjetje d.o.o. (OZARA), Slowenien
Valtakunnallinen tyochajayhdistys ry (TPY), Finnland

Flyer
Bei Fragen zum Projekt wenden Sie sich bitte an christine@psf.nu

Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Diese Mitteilung / Website spiegelt nur die Ansichten des Autors wider, und die Kommission kann nicht für irgendeine Verwendung verantwortlich gemacht werden, die aus den darin enthaltenen Informationen bestehen kann.

Bundesverband hat neuen Vorstand

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Auf der Mitgliederversammlung des Bundesverbandes Produktionsschulen e.V. am 30.09.2016 in Lippstadt wurde ein neuer Vorstand gewählt. Wiedergewählt wurden Bernd Reschke, Tom Johanssen, Tobias Schmidt und Martin Mertens. Neu in den Vorstand wurden Tanja Koschinsky, Herbert Dörmann und Wolfram Grahn gewählt. Der Vorstand hat Martin Mertens als Vorsitzenden bestimmt.

BVPS-Vorstand: v.l. Tom Johanssen, Tobias Schmidt, Tanja Koschinsky, Martin Mertens, Wolfram Grahn, Herbert Dörmann, Bernd Reschke

Teilhabe der Jugendlichen in der Produktionsschulen

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Die Landesgruppe Produktionsschulen Hessen hat eine neue Form der Beteiligung von Jugendlichen ausprobiert. Ziel dieses Fachtages war der Erfahrungsaustausch und eine kritische Betrachtung, bzw. Bewertung der Angebote im Abgleich mit den Bedarfen von jungen Menschen.

2015-12-15-Fachtag PS Hessen_Bild_1
Die jungen Menschen sollten die Möglichkeit erhalten sich aktiv in die Gestaltung der Angebote einzubringen. Das Fachpersonal sollte sich aktiv, mit dem Blick auf die Jugendlichen, austauschen und ebenfalls positive und negative Gestaltungselemente ihrer Angebote benennen.

„Auf Augenhöhe“ sollten diese „Erlebniswelten“ gegenüber gestellt werden, um ggf. Anregungen für die Weiterarbeit aller Beteiligten mitzunehmen.

2015-12-15-Fachtag PS Hessen_Bild_2

Insbesondere die jungen Menschen (aktuell Maßnahmenteilnehmende / unsere Zielgruppe) waren aufgefordert aus ihrer Sicht die Angebote und Einzelaspekte zu bewerten – ihre Bedarfe aufzuzeigen. Dazu waren unterschiedliche Einrichtungen aus Hessen angesprochen, die produktionsorientiert Arbeiten (Produktionsschulen / Jugendwerkstätten). Sowohl positive als auch negative Erfahrungen sollten benannt werden. Bewusst wurden Arbeitsformen gewählt, die den jungen Menschen „eher ungewohnt“ sind. Teilnehmende mit Erfahrungen aus unterschiedlichen Städten/Kreise, aus unterschiedlichen Einrichtungen sollten sich austauschen und ihre Erfahrungen einbringen. Zusammenfassend lässt sich sicherlich festhalten, dass die Produktionsschulen (von den Jugendlichen) aufgefordert wurden in diesem Sinne 2016 weitere Gelegenheiten dieser Art zu ermöglichen.

Dieses Beispiel guter Praxis in Hessen soll jetzt auch anderen zur Verfügung gestellt werden.