Online-Workshop “Medienbildungskonzept”

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Online-Workshop “Bausteine für ein maßgeschneidertes Medienbildungskonzept
In zwei Halbtagesworkshops (online-Format) bieten wir Unterstützung sowie Erfahrungsaustausch, um ein Medienbildungskonzept maßgeschneidert für Ihre Bildungseinrichtung zu entwickeln.
Unser Angebot richtet sich an Geschäftsführungen und pädagogische Leitungen, an Digitalbeauftragte, an Multiplikator*innen sowie an interessierte Fachkräfte von Produktionsschulen und produktionsorientierten Angeboten in Jugendwerkstätten.

Termine: 23. April 2021, 9- 13 Uhr (Teil 1) und am 21. Mai 2021, 9 – 13 Uhr (Teil 2)
Referent*innen:
Dr. Cortina Gentner & Tilman Zschiesche (ibbw consult, Institut für berufsbezogene Beratung und Weiterbildung)
Die Teilnahmegebühr beträgt 125,00 €.
Online-Anmeldung bis zum 21. April 2021:

BVPS-Mitgliederversammlung 2020 in Kassel

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Unsere diesjährige ordentliche Mitgliederversammlung fand am 17. September 2020 in Kassel statt. Der Tagungsort Südflügel im Kassseler Kulturbahnhof (Ort unserer letzten Fachtagung) verfügte über alle notwendigen Corona-gemäßen Bedingungen, sodaß eine anregende Diskussionsstimmung entstand. 35 Mitgliedsorganisationen besuchten die Präsenz-Veranstaltung. Mit Mittelpunkt stand der von Prof. Dr. Martin Kipp moderierte Workshop “Warum wir einen starken Produktionsschulverband brauchen!”.

Zukünftige Zielrichtung, da waren sich alle TeilnehmerInnen einig, wird die Stärkung der Arbeit und das Wirken unserer Landeszusammenschlüsse sein. Vorstandswahlen standen dieses Jahr nicht auf der Tagesordnung. Die nächsten wichtigen Aktivitäten werden der Bundesweite Aktionstag der Produktionsschulen und Jugendwerkstätten am 16. Juni 2021 und die BVPS-Fachtagung vom 22. – 24. September 2021 in Frankfurt (Oder) sein.

Sieger des Bundesweiten Upcyclings-Wettbewerbs „Ich war – Ich wurde – Ich werde“ gekürt

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Der Bundesverband Produktionsschulen e.V. lobte zum ersten Mal den Upcycling Wettbewerb „Ich war…, Ich wurde …, Ich werde …“ aus. 

Nach dem Motto „Wir geben Menschen eine dritte Chance. Gib Du Dingen eine dritte Chance!“ wurden innovative, originelle und überzeugende Upcycling-Produktideen gesucht. Diese sollten die Lebenserfahrungen und Sichtweisen der Jugendlichen widerspiegeln. Basis der Produkte sollte Abfallmaterial aus der eigenen Produktionsschule/Jugendwerkstatt oder auch von industriellen Kooperationspartnern sein.

Teilnehmen konnten Jugendliche aus Produktionsschulen oder Jugendwerkstätten in Deutschland. Sie bildeten ein Entwicklerteam mit den Werkstattpädagogen der Produktionsschulen, das aus mindestens 5 Personen bestand. Insgesamt meldeten sich 30 Teams zum Wettbewerb an. Der Lockdown während der Corona-Pandemie verhinderte leider, dass alle ein Produkt einreichen konnten.

Letztlich lagen der Jury, bestehend aus einem Produktionsschüler, einer Designerin, einem Kampagnenberater und dem Bundesverband, konkret 15 Produktideen zur Beurteilung vor.  Alle eingereichten Ideen überzeugten durch Kreativität und Engagement und zeigten die innovative Kraft des Produktionsschulansatzes.

Das Team „Un desastre crew“der Produktionsschule low-tec Düren aus Eschweiler begeisterte mit einer Tischleuchte die Juroren. Alte Papprollen und Eichenbalken bildeten das Abfall- und somit Ausgangsmaterial.

Die Zweitplatzierten, die „Kreativköppe“ der Weser-Solling Produktionsschule Holzminden entwickelten aus alten Holzpaletten ein Kistensystem zum Transport und der Lagerung von Gemüse und Obst.

Grundlage des dritten Gewinners, ein Serviertabletts der Produktionsschule Grümel aus Fulda, bildete eine alte Picknickbank aus Holz.

Der Wettbewerb war mit Geldpreisen von insgesamt 1.500 € im Rahmen des Talentstipendium ausgelobt. Nach dem Tode von Prof. Dr. Bojanowski und Bernd Reschke, Produktionsschulexperten der ersten Stunde, das Talentstipendium mit Spenden eingerichtet wurde. Coronabedingt wird die geplante Preisübergabe im Hygienemuseum Dresden durch lokale Veranstaltungen der Gewinnerschulen vor Ort ersetzt.

Nach den überzeugenden Erfahrungen des diesjährigen Upcycling-Wettbewerbs wird der Bundesverband Produktionsschulen einen neuen Wettbewerb im Rahmen des Talentstipendiums ausschreiben.

Copyright Photos: Bundesverband Produktionsschulen e.V.

Warum brauchen wir einen starken Produktionsschulverband!

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Bei der Gründung des Bundesverbandes haben wir uns drei zentrale Aufgaben gestellt:

  • Intensivierung der verbandsinternen Diskussion
  • Weiterverbreitung des Produktionsschulgedankens
  • entschlossene Außenvertretung.

Mit einem Workshop möchte der Vorstand nun mit euch / Ihnen eine Bestandsaufnahme der Verbandsarbeit vornehmen und danach fragen, wie weit wir bei der Umsetzung mittlerweile gekommen sind.

Als zweiten Schritt wollen wir dann Überlegungen anstellen, auf welchen Ebenen (Vorstand, Landesgruppen, Arbeitskreise, einzelne Produktionsschulen) des Verbandes konkret Veränderungen bzw. Verbesserungen vorgenommen werden sollten.

Mit dem beigefügten Arbeitspapier „Warum wir einen stärkeren Bundesverband brauchen!“ möchte der Vorstand eine Diskussion anstoßen, die zu konkreten Verbesserungen der Verbandsarbeit führt und von einer Mehrheit der Mitglieder auch getragen wird. Die Moderation des Workshops übernimmt Prof. Dr. i.R. Martin Kipp.

Der Workshop findet im Rahmen unserer Mitgliederversammlung statt am:

Donnerstag, 17. September 2020 von 12.00 bis 16.00 Uhr

Der Veranstaltungsort:

Südflügel im Kulturbahnhof Rainer Dierichs Platz 1, 34117 Kassel.

(gleicher Ort wie die Fachtagung 2019)

Die Veranstaltung beginnt mit einem Mittagsimbiss.

Endbericht Erasmus+-Projekts “Paving the way” veröffentlicht!

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Ein Erasmus+ Projekt der europäischen Kommission – wir waren dabei!

Um was geht es?

Das von Erasmus + unterstützte Projekt „Paving the Way” hat sich mit den besonderen Potentialen junger Menschen mit Unterstützungsbedarfen beschäftigt.

Viele dieser Jugendlichen und jungen Erwachsenen können ihre Stärken und Interessen am besten durch „learning by doing” erkennen und weiterentwickeln.

Ziel des Projektes (wörtlich übersetzt: “Den Weg ebnen”) ist es, den Fokus auf nicht-formales und praxisorientiertes Lernen in ganz Europa zu legen und damit die Möglichkeiten zur Integration junger Menschen in den Arbeitsmarkt zu befördern.

Ein Weg zur Verbesserung der Wirksamkeit und der Qualität des nicht formalen Lernens besteht in der Dokumentation, Bewertung und Anerkennung der erworbenen Fähigkeiten und Kompetenzen. Das Projekt Paving the Way hat zusammengestellt, wie informelles Lernen in europäischen Produktionsschulen und Jugendwerkstätten dokumentiert und zertifiziert wird.

Mit den folgenden Materialen werden die Ergebnisse für eine breite Fachöffentlichkeit zur Verfügung gestellt:

Die Partner

Bundesverband Produktionsschulen e.V. (BVPS), Germany

Berufsforderungsinstitut Oberosterreich (BFI), Austria

Fédération Nationales des Ecoles de Production (FNEP), France

Produktionsskoleforeningen (PSF), Denmark

OZARA storitveno in invalidsko podjetje d.o.o. (OZARA), Slovenia

Valtakunnallinen työpajayhdistys ry (TPY), Finland

Joensuun Nuorisoverstas ry, Finland

Materialien:

Katalog: Bewertung und Dokumentation des nicht-formalen Lernens – Werkzeuge und Praktiken

Artikel: Das Potenzial des praktischen Lernens

https://bv-produktionsschulen.de/ipso

Die englische Originalfassung sowie weitere Übersetzungen in Dänisch, Finnisch, Französisch und Slowenisch finden Sie auf der Projektseite

http://ipso.li/projects/paving-the-way/

 

Ansprechpartnerinnen in Deutschland sind:

Für den Bundesverband Produktionsschulen e.V.

Tanja Koschinsky: t.koschinsky@bv-produktionsschulen.de

Annette Jaecklein: Jaecklein.Annette@bbw-leipzig.de

 

Projektleitung bei IPSO:

Christine Muurholm: christine@psf.nu

Consultant, The Danish Association of Production Schools

Neuerscheinung: Interkulturelle und sprachliche Bildung

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Gerade im Übergang Schule-Beruf stellt der Umgang mit sprachlicher, kultureller und sozialer Vielfalt eine große Herausforderung dar, auf die Lehrende und pädagogische Fachkräfte bislang nur unzureichend vorbereitet werden und bei deren Bewältigung sie allenfalls punktuell – z.B. in Modellprojekten – Unterstützung erhalten. Anders als etwa in der schulischen Bildung ist dieses Handlungs- und Forschungsfeld bislang noch kaum systematisch in den Blick genommen worden. Die Beiträge des Bandes wollen zum einen zur Erschließung des Forschungsfeldes beitragen und zum anderen Professionalisierungsbedarfe für das Handlungsfeld Übergang Schule-Beruf einschließlich Produktionsschulen aufzeigen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhaltsverzeichnis

 

 

DEN WEG PFLASTERN

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Der Bundesverband Produktionsschulen e.V. beteiligt sich am Erasmus + geförderten Projektes “Paving the Way”.

Die Partner von Paving the Way sind:
Produktionsskoleforeningen (PSF), Dänemark
Berufsförderungsinstitut Oberosterreich (BFI), Österreich
Bundesverband Produktionsschulen e.V. (BVPS), Deutschland
Fédération Nationales des Ecoles de Production (FNEP), Frankreich
OZARA storitveno in invalidsko podjetje d.o.o. (OZARA), Slowenien
Valtakunnallinen tyochajayhdistys ry (TPY), Finnland

Flyer
Bei Fragen zum Projekt wenden Sie sich bitte an christine@psf.nu

Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Diese Mitteilung / Website spiegelt nur die Ansichten des Autors wider, und die Kommission kann nicht für irgendeine Verwendung verantwortlich gemacht werden, die aus den darin enthaltenen Informationen bestehen kann.

Teilhabe der Jugendlichen in der Produktionsschulen

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Die Landesgruppe Produktionsschulen Hessen hat eine neue Form der Beteiligung von Jugendlichen ausprobiert. Ziel dieses Fachtages war der Erfahrungsaustausch und eine kritische Betrachtung, bzw. Bewertung der Angebote im Abgleich mit den Bedarfen von jungen Menschen.

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Die jungen Menschen sollten die Möglichkeit erhalten sich aktiv in die Gestaltung der Angebote einzubringen. Das Fachpersonal sollte sich aktiv, mit dem Blick auf die Jugendlichen, austauschen und ebenfalls positive und negative Gestaltungselemente ihrer Angebote benennen.

„Auf Augenhöhe“ sollten diese „Erlebniswelten“ gegenüber gestellt werden, um ggf. Anregungen für die Weiterarbeit aller Beteiligten mitzunehmen.

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Insbesondere die jungen Menschen (aktuell Maßnahmenteilnehmende / unsere Zielgruppe) waren aufgefordert aus ihrer Sicht die Angebote und Einzelaspekte zu bewerten – ihre Bedarfe aufzuzeigen. Dazu waren unterschiedliche Einrichtungen aus Hessen angesprochen, die produktionsorientiert Arbeiten (Produktionsschulen / Jugendwerkstätten). Sowohl positive als auch negative Erfahrungen sollten benannt werden. Bewusst wurden Arbeitsformen gewählt, die den jungen Menschen „eher ungewohnt“ sind. Teilnehmende mit Erfahrungen aus unterschiedlichen Städten/Kreise, aus unterschiedlichen Einrichtungen sollten sich austauschen und ihre Erfahrungen einbringen. Zusammenfassend lässt sich sicherlich festhalten, dass die Produktionsschulen (von den Jugendlichen) aufgefordert wurden in diesem Sinne 2016 weitere Gelegenheiten dieser Art zu ermöglichen.

Dieses Beispiel guter Praxis in Hessen soll jetzt auch anderen zur Verfügung gestellt werden.